FDP Friedrichshain-Kreuzberg - Stadtentwicklung – Wandel fördern, Charakter bewahren

Navigation

Inhalt

Stadtentwicklung – Wandel fördern, Charakter bewahren


„Mit Friedrichshain-Kreuzberg verbinde ich ständigen Wandel. Stadtplanung muss Freiräume, Wohnen und Wirtschaft in Einklang bringen“
Dieter Schröder, FDP-Kandidat für die BVV

Chancen in der Stadtentwicklung: Der Spreeraum
Chancen für die Zukunft: Wohnen und Arbeiten im Bezirk
Nutzung von Grünflächen und Parkanlagen
Friedrichshain-Kreuzberg ist durch seine Buntheit und Offenheit zu einem eigenständigen Markennamen in Berlin geworden. Diese Buntheit spiegelt sich in der vielfältigen und kleinteiligen städtebaulichen Mischung des Bezirks wider. Unser Bezirk besteht aus vielen völlig unterschiedlichen Kiezen, die alle durch das besondere Lebensgefühl seiner Bewohner verbunden sind.

Gleichzeitig befindet sich der Bezirk in einem ständigen Wandel. Die  Stadtentwicklungspolitik darf sich dem Wandel nicht entgegenstellen, sondern soll ihn begleiten und den Erhalt der breiten Mischung gewährleisten.

Fehler der Vergangenheit: Staatliche Maßnahmen haben die Gebäude im Bezirk zwar oberflächlich aufgewertet, sorgten aber gleichzeitig für eine weitere Konzentration sozialer Probleme. Darüber hinaus versucht die rot-rot-grüne Bezirksregierung mit Milieuschutz-, Sanierungs- und Erhaltungssatzungen die derzeitigen Verhältnisse zu zementieren.
Aufträge für Gutachten und Untersuchungen werden willkürlich vergeben.

Chancen in der Stadtentwicklung: Der Spreeraum: Die größten Veränderungen finden im Spreeraum statt und sind exemplarisch für den Bezirk. Hier ergab sich ein Freiraum, aus dem heraus eine breite Vielfalt von informellen Nutzungen und Clubleben entstand. Die Aufgabe der Stadtplanung ist es, einen Interessensausgleich zwischen dem Erhalt von Freiräumen und dem Recht zu bauen zu erreichen. Das Informelle und die Freiräume
sind die Basis des Kreativen.

Lobenswert ist die Kultur der Zwischennutzung im Bezirk. Sie prägen das Image des
Bezirks und sind für diesen ein eigenständiger Wert.

Chancen für die Zukunft: Wohnen und Arbeiten im Bezirk: Im Altbaubereich Friedrichshains hat seit der Wende ein fast vollständiger Bevölkerungsaustausch stattgefunden. Die FDP fordert dementsprechend, Wachstum durch Wohnungsneubau weiterhin zu ermöglichen. Wenn die Stadtplanung der steigenden Nachfrage nach Wohnungen und Gewerbefläche keinen Raum gibt, erzeugt man künstliche Verknappung und bewirkt damit zusätzlich steigende Preise.

Die „Kreuzberger Mischung“ – die kleinteilige Mischung von Wohnen und Arbeiten möglichst innerhalb der Parzellen – muss stadtplanerisch wieder stärker gefördert werden. Dazu gehört ebenso die Fortentwicklung der vorhandenen Geschäftsstraßen wie der Frankfurter Allee, der Bergmannstraße und der Oranienstraße. Neben der Schaffung von Arbeitsplätzen als Wert an sich, würde mit der Ansiedlung von Unternehmen der strukturellen Armut und der damit einhergehenden Verdrängung ärmerer Bevölkerungsschichten vorgebeugt. Das Bezirksamt hat in diesem Sinne – im Rahmen seiner Kompetenzen – bürokratische Hürden zu reduzieren.

Nutzung von Grünflächen und Parkanlagen: Unser Bezirk hat vergleichsweise wenige Grünflächen. Eine wesentliche Verbesserung ist städtebaulich kaum möglich. Viel wichtiger als weitere kleinste „Pocket-Parks“ ist die angemessene Pflege und Ausgestaltung der vorhandenen Grünflächen. Noch mehr Spielplätze mit zerstörten Geräten sind nutzlos. Auch hier gilt: Qualität vor Quantität!