FDP Friedrichshain-Kreuzberg - Bildung – Chancen eröffnen statt Wege verbauen

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Bildung – Chancen eröffnen statt Wege verbauen


„Unsere Kinder sind unterschiedlich – und das ist auch gut so!“

Peter Stolz, FDP-Kandidat für die BVV

Vorschulische Betreuung

Keine Einheitsschule Umfassende

Schulautonomie Private Träger

Eine gute Bildungspolitik hat zentrale Bedeutung für unsere Zukunft. Wir brauchen die Kreativität, das Können und den Leistungswillen jedes Einzelnen und wollen ihm zur Entfaltung seiner Talente die besten Rahmenbedingungen bieten. Dazu gehört ein Bildungssystem, das fördert und fordert und dabei so durchlässig ist, dass nicht die Herkunft, sondern das Engagement und die Fähigkeiten des Einzelnen über sein Fortkommen entscheiden.

Bildung ist für uns dabei mehr als reine Wissensvermittlung. Es geht darum, die Menschen zu befähigen, ihre Talente zu entfalten und ihnen die Werte für das
Zusammenleben in einer freien, weltoffenen und fairen Gesellschaft zu vermitteln.
Eine möglichst umfassende Schulautonomie bildet die Grundlage dafür, dass die Bildungseinrichtungen auf die individuellen Bedürfnisse ihrer Schülerschaft eingehen können. Denn unsere Kinder sind unterschiedlich und das ist auch gut so.

Eine Halbtagsbetreuung in Schulen und Kitas ist schon lange nicht mehr zeitgemäß. Die FDP Friedrichshain-Kreuzberg setzt sich daher für eine Ganztagsbetreuung ein, so dass eine Berufstätigkeit beider Elternteile bzw. von Alleinerziehenden nicht mehr ausgeschlossen wird.

Staatlich Bildungseinrichtungen sind häufig unflexibel und wenig innovativ. Daher tritt die FDP Friedrichshain-Kreuzberg für mehr private Träger bei Schulen und Kitas ein. Ein Wettbewerb unterschiedlicher Konzepte und eine breite Bildungslandschaft bieten mehr Auswahlmöglichkeiten für Eltern und Schüler.

Eine frühe und hochwertige Förderung unserer Kinder ist heute wichtiger denn je, um soziale und integrative Probleme in den Griff zu bekommen, denn sie baut sprachliche Defizite und Bildungshindernisse ab. Der Bezirk muss daher eine vorschulische Betreuung für Kinder ab drei Jahren von mindestens sechs Stunden am Tag finanziell sicher stellen.

Das Schulsystem muss durchlässiger gestaltet werden, so dass Kinder, die sich im Laufe ihrer Schulzeit schneller bzw. langsamer entwickeln besser auf die für sie passende Schulform wechseln können. Trotzdem bleiben unsere Kinder unterschiedlich und müssen ihren Fähigkeiten entsprechend individuell gefördert und gefordert werden. Eine Einheitsschule lehnen wir ab, da sie ideologisch, teuer und ineffektiv ist. Die Grundschule muss frei und unabhängig vom Wohnort gewählt werden dürfen.

Neben lernschwachen Schülern geraten Hochbegabte und leistungsstarke Schüler oft ins Hintertreffen. Dadurch verschenken wir viel Potential und bestrafen junge Leistungsträger für ihre besonderen Fähigkeiten. Auch für besonders gute Schüler muss eine spezielle Förderstruktur geschaffen und ausgebaut werden.

Auch in Ferienzeiten muss Schülern eine Freizeitbetreuung in Form von kreativem Spiel, Sport, Wissenschaft, Musik und Nachbereitung des Schulstoffes zur Verfügung stehen. Das entlastet die Eltern, wirkt integrativ und bringt ein bildungsbetontes Freizeitangebot.