Der FDP-Bezirksverband Berlin Friedrichshain-Kreuzberg begrüßt die Kandidatur von Joachim Gauck für das Amt des Bundespräsidenten. Der Vorstand empfiehlt den von der FDP entsandten Mitgliedern der Bundesversammlung, bei der Wahl des Bundespräsidenten am 30. Juni 2010 für Joachim Gauck zu stimmen. Desweiteren appelliert der Vorstand an den Landesvorstand sowie an die Bezirksverbände der FDP Berlin, ebenfalls eine Wahlempfehlung zu Gunsten Joachim Gaucks auszusprechen.

Ein Bundespräsident, der liberale Werte verkörpert und diese durch deutliche Wort in der Öffentlichkeit vertritt, ist im Interesse der FDP. Joachim Gauck hat durch seinen Werdegang sowie durch öffentliche Äußerungen immer wieder deutlich gemacht, dass sein höchster Wert Freiheit in Verantwortung ist. Er spricht sich für “Freiheit auch in den Wirtschaftsprozessen”* aus und wäre als Bundespräsident somit eine gewichtige Stimme gegen Staatshilfen, bürokratische Gängelungen und Verbote.

Joachim Gauck wäre ein Anwalt für Bürgerrechte. Nach einem Jahrzehnt, in dem SPD und Grüne sowie Union und SPD die Bürgerrechte massiv eingeschränkt haben und nach wie vor Projekte wie das SWIFT-Abkommen, Elena und die elektronische Gesundheitskarte auf der politischen Agenda stehen, kann Joachim Gauck mit Hinweis auf die eigene Vita glaubhaft vor den Gefahren eines Überwachungsstaates warnen.

Nicht zuletzt ist Joachim Gauck ein überzeugter Befürworter von Sozialstaatsreformen. SPD und Grünen, die Gauck trotz gegenteiliger Behauptungen v.a. als Belastungsprobe für die christlich-liberale Bundesregierung nominiert haben, kann seine tatsächliche Wahl daher gar nicht recht sein. Sie müssten dann seine Frage beantworten, “ob irgendwo auf der Welt außerhalb eines sehr gut funktionierenden Kapitalismus”* die Mittel für ein tragfähiges soziales Netz überhaupt erwirtschaftet werden können. SPD und Grüne könnten “ihren” Präsidenten nur schwer für den Hinweis kritisieren, dass ein überbordender Sozialstaat entmündigend wirkt und die Eigenverantwortung der Menschen untergräbt (“Wer immer nur fördern will und gefördert werden will, entmächtigt aus Versehen auch Menschen, denen zuzumuten ist, eigene Verantwortung zu übernehmen.”*).

Die Bundesversammlung ist nicht der Ort, um die Stabilität der christlich-liberalen Koalition unter Beweis zu stellen. Das einzige Kriterium für die Wahl des Bundespräsidenten muss das Profil des Kandidaten sein. Eine Wahl nach parteipolitischem Kalkül würde die Würde des Amtes beschädigen und nur noch mehr den Verdruss über die dahinter stehende Mehrheit, d.h. die christlich-liberale Koalition, schüren. Einigkeit können die Bundesregierung und die sie stützenden Parteien besser durch entschlossenes Umsetzen des Koalitionsvertrags unter Beweis stellen.

* Alle 3 Zitate aus Joachim Gauck: „Zwischen Furcht und Neigung – die Deutschen und die Freiheit“; 3. Berliner Rede zur Freiheit am Brandenburger Tor 21.4.2009

http://www.freiheit.org/files/62/Broschuere_3._Berliner_Rede_korr_22.07.09.pdf

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FDP Berlin will Iranische Revolutionsgarde zur terroristischen Organisation erklären.

Die Berliner FDP will wegen fortgesetzter Menschenrechtsverletzungen und des iranischen Nuklearprogramms den Druck auf das Regime in Teheran erhöhen. Der Landesparteitag der Hauptstadt-Liberalen verlangte am Wochenende in einem einstimmig verabschiedeten Dringlichkeitsantrag,  die Iranische Revolutionsgarde in die EU-weite Liste der terroristischen Organisationen aufzunehmen. Adressat des Antrags ist die Bundesregierung, die im Europäischen Rat bei anderen EU-Mitgliedsländern für diesen Schritt werben soll.

Die Vorsitzende der FDP Friedrichshain-Kreuzberg, Dr. Nikoline Hansen, hält diesen Schritt für … weiterlesen →

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Rückblick und Ausblick 2010

by Dr. Nikoline Hansen12 Januar 2010

Die FDP Friedrichshain-Kreuzberg bleibt beim Thema: Am 6. Januar wurde auf dem Kreuzberger Dreikönigstreffen lebhaft über die Bürgerrechte diskutiert. Das soll auch im Neuen Jahr ein Schwerpunkt bleiben. Zur Debatte standen die Diskussion über die Sicherheit an deutschen Flghäfen, die derzeit unter dem Begriff “Nacktscanner” emotional und nicht immer fundiert in der Öffentlichkeit ausgetragen wird. [...]

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Starke FDP gut für Berlin und Brandenburg

by Dr. Nikoline Hansen10 Oktober 2009

Zu den Wahlergebnissen in Brandenburg und Berlin erklärt der Berliner FDP-Landesvorsitzende Markus Löning MdB:
“Herzlichen Glückwunsch an die Freunde in Potsdam zum Wiedereinzug in den Brandenburger Landtag. Dies stärkt die Liberalen in der ganzen Region. Ein spektakulärer Erfolg auf Bundesebene. Die harte Arbeit und die programmatische Erneuerung der letzten Jahre wurde vom Wähler belohnt.”

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FDP erreicht bestes Ergebnis aller Zeiten

by Dr. Nikoline Hansen10 Oktober 2009

Die FDP hat bei der Bundestagswahl mit 14,6 Prozent ein historisches Spitzenergebnis erzielt. Mit dem Ergebnis von 11,5 % in Berlin ziehen wir mit drei Abgeordneten in den Bundestag ein.
Markus Löning gratuliert Dr. Martin Lindner, Lars Lindemann und Hellmut Königshaus.
Die Bezirksvorsitzende und stellvertretende Landesvorsitzende Dr. Nikoline Hansen bedankt sich bei allen Wählern und Wahlhelfern für [...]

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Neue Wege in der Sozialpolitik

by Dr. Nikoline Hansen11 September 2009

Auf Einladung der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit diskutierten die Bundestagswahlkreiskandidaten Markus Löning, FDP und Vera Lengsfeld, CDU am 10. September über Sozialsysteme auf dem Prüfstand – Chancen und Herausforderungen für die Zukunft am Beispiel der Gesundheitspolitik.

Die ebenfalls eingeladenen Vertreter der anderen Parteien hatten leider abgesagt, so dass die Moderatorin zwischendurch schon fast an der fehlenden [...]

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